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Irma Merk Stiftung

Anmeldung

Das Kulturprogramm 2022/2023 steht ganz im Zeichen der Musik und Literatur. So geht „Musik in der Boutique“ in die vierte Saison! Und Christoph Geiser liest aus seiner neu erscheinenden Werkausgabe!

Wir freuen uns, Ihnen das Programm der Saison 2022/23 vorzustellen.
Um Anmeldung wird gebeten unter info@boutiquedanoise.ch.

PROGRAMM 2022/2023

Samstag, 22. Oktober 2022, 17.30 Uhr
Skandinavische Reflexionen
Jazzband «Puls» Basel

Samstag, 10. Dezember 2022, 17.30 Uhr
Lesung und Gespräch: Christoph Geiser Werkausgabe
Moderation: Moritz Wagner und Julian Reidy (Herausgeber)

Samstag, 17. Dezember 2022, 17.30 Uhr
Violinsonaten von Niels Gade und Tor Aulin
Laia Braun (Violine) und Marco Scilironi (Klavier)

Samstag, 11. Februar 2023, 17.30 Uhr
Carl Nielsen für seine Freunde
Bläserquintett „Äolus“

Samstag, 29. April 2023, 17.30 Uhr
Der nordische Tonfall
«Gade»-Streichquartet

Die Boutique Danoise steht in der Stadt und Region Basel nicht nur für nordisches Design, sondern auch für Kultur und Lebenskunst. Dabei spielt die Musik auch in der aktuellen Saison 2022/23 wieder eine zentrale Rolle. In vier Konzerten stellen junge Nachwuchsinterpret/innen nie oder selten gehörte Werke vor, vom Jazz bis in die Klassik, die alle eine skandinavische Provenienz aufweisen. 

Geniessen Sie diese wunderbare Musik in einem aussergewöhnlichen Ambiente. Dies bei einem Glas Wein oder im Anschluss auch verbunden mit einem Dinner in unserem Feinkostkafé SMØR – um Anmeldung wird gebeten, da die Platzzahl begrenzt ist.

Wir freuen uns auf Sie!

Bisherige konzertE

Beim 2. Konzert vom 5. Dezember 2020 lag der Fokus auf dem 17. Jahrhundert, wobei zwei Aspekte mit einander verbunden waren: Die riesige Musiksammlung des schwedischen Hofkapellmeister Gustav Düben (heute aufbewahrt in der Universitätsbibliothek Uppsala) und das Oeuvre des berühmten Lübecker Marien-Organisten Dieterich Buxtehude, der in Dänemark geboren und aufgewachsen ist und eine dänische Mutter hatte. Düben und Buxtehude kannten sich, und das schönste Denkmal ihrer Freundschaft ist die Widmung eines der bekanntesten Werke Buxtehudes, der „Membra Jesu Nostri“, an seinen schwedischen Kollegen in Stockholm (1680). Unter den zahllosen bedeutenden Komponisten, deren Werke in Dübens Sammlung vertreten sind, ragt neben Buxtehude auch Heinrich Schütz heraus.

Im Programm dieses 2. Konzerts wechseln ausgewählte Instrumentalstücke aus der Düben-Sammlung mit Vokalwerken von Buxtehude ab, die insofern selten zu hören sind, als sie für eine kleine, quasi kammermusikalische Besetzung geschrieben sind und in den heute bevorzugten Programmen meistens hinter den Aufführungen der großen Vokalkonzerte Buxtehudes zurückstehen. An den wunderbaren Werken des intimeren Genres gehen deshalb die Ausführenden wie das Konzertpublikum heute oft achtlos vorbei, obwohl sich darunter musikalische Schätze befinden.

Diese Raritäten werden von jungen Interpreten zur Aufführung gebracht, die sich bei ihrem Studium an der Schola Cantorum Basiliensis (Musik-Akademie Basel) kennengelernt haben und sich in ihrer beruflichen Arbeit den verschiedenen Stilbereichen der Alten Musik widmen. Dabei folgen sie ganz der Devise „Kostbares Erbe – schöpferische Gegenwart“ und erforschen in diesem Konzert ein Repertoire, das – neben der konventionellerweise im Vordergrund stehenden Musik Italiens, Frankreichs und Deutschlands – eine besondere Akzentuierung absolut verdient hat: Die Musik des Nordens.

Das Programm:

  • Dieterich Buxtehude, (1637 – 1707), Fuga in G, BuxWV 175,  Herr, wenn ich nur Dich hab, BuxWV38
  • Anonym, Sonata a 2 aus der Düben-Sammlung 11:2
  • Dieterich Buxtehude, Sicut Moses exaltavit serpentem, BuxWV 97
  • Anonym, Sonata ex C a 3 aus der Düben-Sammlung 11:7
  • Dieterich Buxtehude, Fallax mundus ornat vultus, BuxWV 28
  • Anonym, Passacaglia a Violino Solo aus der Düben- Sammlung 10:13
  • Dieterich Buxtehude, Also hat Gott die Welt geliebt, BuxWV 5

Die Ausführenden:

  • Ivo Haun, Tenor
  • Das Ensemble „Der musikalische Garten“: 
    • Germán Echeverri Chamorro und Karoline Echeverri Klemm, Violinen
    • Annekatrin Beller, Violoncello
    • Johannes Keller, Cembalo

 

Den Auftakt der dänisch-skandinavischen Konzertreihe in der Boutique Danoise
prägte ein reines Querflöten-Programm. Einerseits ist es eine Hommage an
dieses Instrument – es ist eines der ältesten der Musikgeschichte und entstand
in der westlichen Kultur gemäss der griechischen Sage, weil der Wind in einen
abgeschnittenen Schilfhalm wehte und so Klänge hervorrief (Panflöte). Andererseits ist es natürlich eine Hommage an die drei Komponisten, die jeder auf seine Art mit Nordeuropa verbunden war.

Die Ausführenden: Das Flötenquartett «Flûtes en air»

Das Programm: Unbekannte Werke aus Dänemark für 4 Flöten

  • Carl Joachim Andersen (1847−1909)
  • Figaro-Fantasie (W.A. Mozart) für 4 Flöten
  • Finn Mortensen (1922−1983) – Sonate für Flöte solo (1952)
  • Friedrich Kuhlau, (1786−1832) – Quartett e-Moll für 4 Flöten

The King of Denmarkes delight
Englische Komponisten am Hof Christian IV.
1577 – 1648

Zu Besuch bei den dänischen Königen

Um das Jahr 1600 wurde Christian IV König von Dänemark. Zur selben Zeit lebten in England vier Männer, die als Komponisten in die Geschichte eingehen sollten: Thomas Robinson, Daniel Norcombe, Tobias Hume und John Dowland. Und sie alle haben ihre Verbindungen ins dänische Könighaus.

Robinson, Komponist und Lehrer für Laute, lautenähnliche Instrumente sowie für Viola da Gamba und Gesang stand ebenso wie Daniel Norcombes und Tobias Humes zeitweise im Dienste des dänischen Königshauses. Auch John Dowlands begab sich in dieser Zeit nach Dänemark, wo er in den Dienst der Königsfamilie trat.

Tauchen Sie ein in Werke für die in dieser Zeit beliebtesten Instrumente: Viola da Gamba, Laute und Gesang. Welche in diesem Programm und in diesem Ambiente königlich erklingen.

Musik am Hof Christian IV. (1577–1648)

Kammermusik von J. Helmich Roman (1694–1758)

Streichquartette von Niels Gade (1817–1890)
und Felix Mendelssohn (1809–1847)

Violin- und Klaviermusik von Edvard Grieg (1843–1907)

Text by Texte Reidemeister

Musik in der Boutique

Das Kulturprogramm 2022/2023 steht ganz im Zeichen der Musik und Literatur. So geht „Musik in der Boutique“ in die vierte Saison! Und Christoph Geiser liest aus seiner neu erscheinenden Werkausgabe!


Wir freuen uns, Ihnen das Programm der Saison 2022/23 vorzustellen.
Um Anmeldung wird gebeten unter info@boutiquedanoise.ch.

PROGRAMM 2022/2023

Samstag, 22. Oktober 2022, 17.30 Uhr
Skandinavische Reflexionen
Jazzband «Puls» Basel

Samstag, 10. Dezember 2022, 17.30 Uhr
Lesung und Gespräch: Christoph Geiser Werkausgabe
Moderation: Moritz Wagner und Julian Reidy (Herausgeber)

Samstag, 17. Dezember 2022, 17.30 Uhr
Violinsonaten von Niels Gade und Tor Aulin
Laia Braun (Violine) und Marco Scilironi (Klavier)

Samstag, 11. Februar 2023, 17.30 Uhr
Carl Nielsen für seine Freunde
Bläserquintett „Äolus“

Samstag, 29. April 2023, 17.30 Uhr
Der nordische Tonfall
«Gade»-Streichquartet

Die Boutique Danoise steht in der Stadt und Region Basel nicht nur für nordisches Design, sondern auch für Kultur und Lebenskunst. Dabei spielt die Musik auch in der aktuellen Saison 2022/23 wieder eine zentrale Rolle. In vier Konzerten stellen junge Nachwuchsinterpret/innen nie oder selten gehörte Werke vor, vom Jazz bis in die Klassik, die alle eine skandinavische Provenienz aufweisen. 

Geniessen Sie diese wunderbare Musik in einem aussergewöhnlichen Ambiente. Dies bei einem Glas Wein oder im Anschluss auch verbunden mit einem Dinner in unserem Feinkostkafé SMØR – um Anmeldung wird gebeten, da die Platzzahl begrenzt ist.

Wir freuen uns auf Sie!

Bisherige konzertE

The King of Denmarkes delight
Englische Komponisten am Hof Christian IV.
1577 – 1648

Zu Besuch bei den dänischen Königen

Um das Jahr 1600 wurde Christian IV König von Dänemark. Zur selben Zeit lebten in England vier Männer, die als Komponisten in die Geschichte eingehen sollten: Thomas Robinson, Daniel Norcombe, Tobias Hume und John Dowland. Und sie alle haben ihre Verbindungen ins dänische Könighaus.

Robinson, Komponist und Lehrer für Laute, lautenähnliche Instrumente sowie für Viola da Gamba und Gesang stand ebenso wie Daniel Norcombes und Tobias Humes zeitweise im Dienste des dänischen Königshauses. Auch John Dowlands begab sich in dieser Zeit nach Dänemark, wo er in den Dienst der Königsfamilie trat.

Tauchen Sie ein in Werke für die in dieser Zeit beliebtesten Instrumente: Viola da Gamba, Laute und Gesang. Welche in diesem Programm und in diesem Ambiente königlich erklingen.

Beim 2. Konzert vom 5. Dezember 2020 lag der Fokus auf dem 17. Jahrhundert, wobei zwei Aspekte mit einander verbunden waren: Die riesige Musiksammlung des schwedischen Hofkapellmeister Gustav Düben (heute aufbewahrt in der Universitätsbibliothek Uppsala) und das Oeuvre des berühmten Lübecker Marien-Organisten Dieterich Buxtehude, der in Dänemark geboren und aufgewachsen ist und eine dänische Mutter hatte. Düben und Buxtehude kannten sich, und das schönste Denkmal ihrer Freundschaft ist die Widmung eines der bekanntesten Werke Buxtehudes, der „Membra Jesu Nostri“, an seinen schwedischen Kollegen in Stockholm (1680). Unter den zahllosen bedeutenden Komponisten, deren Werke in Dübens Sammlung vertreten sind, ragt neben Buxtehude auch Heinrich Schütz heraus.

Im Programm dieses 2. Konzerts wechseln ausgewählte Instrumentalstücke aus der Düben-Sammlung mit Vokalwerken von Buxtehude ab, die insofern selten zu hören sind, als sie für eine kleine, quasi kammermusikalische Besetzung geschrieben sind und in den heute bevorzugten Programmen meistens hinter den Aufführungen der großen Vokalkonzerte Buxtehudes zurückstehen. An den wunderbaren Werken des intimeren Genres gehen deshalb die Ausführenden wie das Konzertpublikum heute oft achtlos vorbei, obwohl sich darunter musikalische Schätze befinden.

Diese Raritäten werden von jungen Interpreten zur Aufführung gebracht, die sich bei ihrem Studium an der Schola Cantorum Basiliensis (Musik-Akademie Basel) kennengelernt haben und sich in ihrer beruflichen Arbeit den verschiedenen Stilbereichen der Alten Musik widmen. Dabei folgen sie ganz der Devise „Kostbares Erbe – schöpferische Gegenwart“ und erforschen in diesem Konzert ein Repertoire, das – neben der konventionellerweise im Vordergrund stehenden Musik Italiens, Frankreichs und Deutschlands – eine besondere Akzentuierung absolut verdient hat: Die Musik des Nordens.

Das Programm:

  • Dieterich Buxtehude, (1637 – 1707), Fuga in G, BuxWV 175,  Herr, wenn ich nur Dich hab, BuxWV38
  • Anonym, Sonata a 2 aus der Düben-Sammlung 11:2
  • Dieterich Buxtehude, Sicut Moses exaltavit serpentem, BuxWV 97
  • Anonym, Sonata ex C a 3 aus der Düben-Sammlung 11:7
  • Dieterich Buxtehude, Fallax mundus ornat vultus, BuxWV 28
  • Anonym, Passacaglia a Violino Solo aus der Düben- Sammlung 10:13
  • Dieterich Buxtehude, Also hat Gott die Welt geliebt, BuxWV 5

Die Ausführenden:

  • Ivo Haun, Tenor
  • Das Ensemble „Der musikalische Garten“: 
    • Germán Echeverri Chamorro und Karoline Echeverri Klemm, Violinen
    • Annekatrin Beller, Violoncello
    • Johannes Keller, Cembalo

 

Den Auftakt der dänisch-skandinavischen Konzertreihe in der Boutique Danoise
prägte ein reines Querflöten-Programm. Einerseits ist es eine Hommage an
dieses Instrument – es ist eines der ältesten der Musikgeschichte und entstand
in der westlichen Kultur gemäss der griechischen Sage, weil der Wind in einen
abgeschnittenen Schilfhalm wehte und so Klänge hervorrief (Panflöte). Andererseits ist es natürlich eine Hommage an die drei Komponisten, die jeder auf seine Art mit Nordeuropa verbunden war.

Die Ausführenden: Das Flötenquartett «Flûtes en air»

Das Programm: Unbekannte Werke aus Dänemark für 4 Flöten

  • Carl Joachim Andersen (1847−1909)
  • Figaro-Fantasie (W.A. Mozart) für 4 Flöten
  • Finn Mortensen (1922−1983) – Sonate für Flöte solo (1952)
  • Friedrich Kuhlau, (1786−1832) – Quartett e-Moll für 4 Flöten

Text by Texte Reidemeister

Musik in der Boutique

Das Kulturprogramm 2022/2023 steht ganz im Zeichen der Musik und Literatur. So geht „Musik in der Boutique“ in die vierte Saison! Und Christoph Geiser liest aus seiner neu erscheinenden Werkausgabe!


Wir freuen uns, Ihnen das Programm der Saison 2022/23 vorzustellen.
Um Anmeldung wird gebeten unter info@boutiquedanoise.ch.

PROGRAMM 2022/2023

Samstag, 22. Oktober 2022, 17.30 Uhr
Skandinavische Reflexionen
Jazzband «Puls» Basel

Samstag, 10. Dezember 2022, 17.30 Uhr
Lesung und Gespräch: Christoph Geiser Werkausgabe
Moderation: Moritz Wagner und Julian Reidy (Herausgeber)

Samstag, 17. Dezember 2022, 17.30 Uhr
Violinsonaten von Niels Gade und Tor Aulin
Laia Braun (Violine) und Marco Scilironi (Klavier)

Samstag, 11. Februar 2023, 17.30 Uhr
Carl Nielsen für seine Freunde
Bläserquintett „Äolus“

Samstag, 29. April 2023, 17.30 Uhr
Der nordische Tonfall
«Gade»-Streichquartet

Die Boutique Danoise steht in der Stadt und Region Basel nicht nur für nordisches Design, sondern auch für Kultur und Lebenskunst. Dabei spielt die Musik auch in der aktuellen Saison 2022/23 wieder eine zentrale Rolle. In vier Konzerten stellen junge Nachwuchsinterpret/innen nie oder selten gehörte Werke vor, vom Jazz bis in die Klassik, die alle eine skandinavische Provenienz aufweisen. 

Geniessen Sie diese wunderbare Musik in einem aussergewöhnlichen Ambiente. Dies bei einem Glas Wein oder im Anschluss auch verbunden mit einem Dinner in unserem Feinkostkafé SMØR – um Anmeldung wird gebeten, da die Platzzahl begrenzt ist.

Wir freuen uns auf Sie!

Bisherige konzertE

Den Auftakt der dänisch-skandinavischen Konzertreihe in der Boutique Danoise
prägte ein reines Querflöten-Programm. Einerseits ist es eine Hommage an
dieses Instrument – es ist eines der ältesten der Musikgeschichte und entstand
in der westlichen Kultur gemäss der griechischen Sage, weil der Wind in einen
abgeschnittenen Schilfhalm wehte und so Klänge hervorrief (Panflöte). Andererseits ist es natürlich eine Hommage an die drei Komponisten, die jeder auf seine Art mit Nordeuropa verbunden war.

Die Ausführenden: Das Flötenquartett «Flûtes en air»

Das Programm: Unbekannte Werke aus Dänemark für 4 Flöten

  • Carl Joachim Andersen (1847−1909)
  • Figaro-Fantasie (W.A. Mozart) für 4 Flöten
  • Finn Mortensen (1922−1983) – Sonate für Flöte solo (1952)
  • Friedrich Kuhlau, (1786−1832) – Quartett e-Moll für 4 Flöten

Beim 2. Konzert vom 5. Dezember 2020 lag der Fokus auf dem 17. Jahrhundert, wobei zwei Aspekte mit einander verbunden waren: Die riesige Musiksammlung des schwedischen Hofkapellmeister Gustav Düben (heute aufbewahrt in der Universitätsbibliothek Uppsala) und das Oeuvre des berühmten Lübecker Marien-Organisten Dieterich Buxtehude, der in Dänemark geboren und aufgewachsen ist und eine dänische Mutter hatte. Düben und Buxtehude kannten sich, und das schönste Denkmal ihrer Freundschaft ist die Widmung eines der bekanntesten Werke Buxtehudes, der „Membra Jesu Nostri“, an seinen schwedischen Kollegen in Stockholm (1680). Unter den zahllosen bedeutenden Komponisten, deren Werke in Dübens Sammlung vertreten sind, ragt neben Buxtehude auch Heinrich Schütz heraus.

Im Programm dieses 2. Konzerts wechseln ausgewählte Instrumentalstücke aus der Düben-Sammlung mit Vokalwerken von Buxtehude ab, die insofern selten zu hören sind, als sie für eine kleine, quasi kammermusikalische Besetzung geschrieben sind und in den heute bevorzugten Programmen meistens hinter den Aufführungen der großen Vokalkonzerte Buxtehudes zurückstehen. An den wunderbaren Werken des intimeren Genres gehen deshalb die Ausführenden wie das Konzertpublikum heute oft achtlos vorbei, obwohl sich darunter musikalische Schätze befinden.

Diese Raritäten werden von jungen Interpreten zur Aufführung gebracht, die sich bei ihrem Studium an der Schola Cantorum Basiliensis (Musik-Akademie Basel) kennengelernt haben und sich in ihrer beruflichen Arbeit den verschiedenen Stilbereichen der Alten Musik widmen. Dabei folgen sie ganz der Devise „Kostbares Erbe – schöpferische Gegenwart“ und erforschen in diesem Konzert ein Repertoire, das – neben der konventionellerweise im Vordergrund stehenden Musik Italiens, Frankreichs und Deutschlands – eine besondere Akzentuierung absolut verdient hat: Die Musik des Nordens.

Das Programm:

  • Dieterich Buxtehude, (1637 – 1707), Fuga in G, BuxWV 175,  Herr, wenn ich nur Dich hab, BuxWV38
  • Anonym, Sonata a 2 aus der Düben-Sammlung 11:2
  • Dieterich Buxtehude, Sicut Moses exaltavit serpentem, BuxWV 97
  • Anonym, Sonata ex C a 3 aus der Düben-Sammlung 11:7
  • Dieterich Buxtehude, Fallax mundus ornat vultus, BuxWV 28
  • Anonym, Passacaglia a Violino Solo aus der Düben- Sammlung 10:13
  • Dieterich Buxtehude, Also hat Gott die Welt geliebt, BuxWV 5

Die Ausführenden:

  • Ivo Haun, Tenor
  • Das Ensemble „Der musikalische Garten“: 
    • Germán Echeverri Chamorro und Karoline Echeverri Klemm, Violinen
    • Annekatrin Beller, Violoncello
    • Johannes Keller, Cembalo

 

The King of Denmarkes delight
Englische Komponisten am Hof Christian IV.
1577 – 1648

Zu Besuch bei den dänischen Königen

Um das Jahr 1600 wurde Christian IV König von Dänemark. Zur selben Zeit lebten in England vier Männer, die als Komponisten in die Geschichte eingehen sollten: Thomas Robinson, Daniel Norcombe, Tobias Hume und John Dowland. Und sie alle haben ihre Verbindungen ins dänische Könighaus.

Robinson, Komponist und Lehrer für Laute, lautenähnliche Instrumente sowie für Viola da Gamba und Gesang stand ebenso wie Daniel Norcombes und Tobias Humes zeitweise im Dienste des dänischen Königshauses. Auch John Dowlands begab sich in dieser Zeit nach Dänemark, wo er in den Dienst der Königsfamilie trat.

Tauchen Sie ein in Werke für die in dieser Zeit beliebtesten Instrumente: Viola da Gamba, Laute und Gesang. Welche in diesem Programm und in diesem Ambiente königlich erklingen.

Musik am Hof Christian IV. (1577–1648)

Kammermusik von J. Helmich Roman (1694–1758)

Streichquartette von Niels Gade (1817–1890)
und Felix Mendelssohn (1809–1847)

Violin- und Klaviermusik von Edvard Grieg (1843–1907)

Text by Reidemeister