Enrique Fontanilles | 19 Emegency Masks

Aktuelle Ausstellung

Enrique Fontanilles – Vor dem Norden der Osten
1. Oktober – 30. November 2020


VOR DEM NORDEN DER OSTEN

Orientierung bedeutet ursprünglich „sich dem Orient zuwenden“, dorthin wo die Sonne aufgeht.
Vor der Entdeckung des magnetischen Nordpols war Jerusalem der oberste Punkt der damaligen religiös orientierten Weltkarten.

Heute ist der Norden oben. „Perdre le Nord“ (den Norden verlieren), eine französische Redewendung, meint, die Orientierung oder den Kopf verlieren, nicht mehr wissen, wo oben und unten ist. Die Tatsache, dass auf allen Weltkarten der Norden oben und der Süden unten liegt, entspricht der westlichen Kulturhierarchie. Das sogenannte Nord-Süd-Gefälle ist letztlich nicht nur der Ausdruck der wirtschaftlichen Überlegenheit des Nordens, es ist auch das Resultat der Symbolik unserer Weltkarten.

Der magnetische Nordpol bleibt zwar der Orientierungspunkt aller Kompassnadeln, aber der eigentliche Orientierungspunkt unserer Gesellschaft ist heute der Aktienmarkt, die Börse.
„La bourse ou la vie!“ (Die Börse oder das Leben) ist eine andere französische Redewendung, die mehrheitlich von Räubern und Dieben benutzt wurde. Diese Frage ist heute entscheidend. Wir brauchen ein gemeinsames Ziel, das kein anderes sein kann, als den Schutz des Lebens auf unserem Planeten zu gewährleisten.
Ökonomie versus Gesundheit erleben wir gerade hautnah. Wir müssen über uns hinausgehen, uns neu orientieren, wollen wir vermeiden, dass die Wirtschaft als unsere Lebensgrundlage bei der erstbesten „Störung“ zusammenbricht, wie dies bei der aktuellen Corona-Pandemie der Fall ist.

Wir brauchen dringend eine verfeinerte Wahrnehmung, um die Konsequenzen des spekulativen Vorgehens unserer Wirtschaft erkennen zu können und wir müssen einen neuen Blick entwickeln, um neue Lösungen und Vorgehensweisen hervorzubringen.

Wir scheinen Opfer einer gewissen Genickstarre, die unseren Blick in die immer selbe Richtung lenkt. Es gibt wichtigere Dinge als Gewinn und Profit, als Eigentum und Überfluss. Wir müssen uns nach lebenserhaltenden Werten umsehen, unseren Blick öffnen.

Der schmelzende Nordpol ist nicht nur das Symbol einer untergehenden Weltordnung.
Er ist die Evidenz des Untergangs des Lebens auf unserem Planeten. Es ist mehr als dringend, die Hierarchien unserer aktuellen Weltordnung zu hinterfragen und eine Gesellschaftsform der Gleichberechtigung und eine Kultur der Ökologie zu entwickeln.

Enrique Fontanilles
1951 Barcelona lebt und arbeitet in Basel, Mulhouse und Cazalla de Sierra.

Enrique Fontanilles, hat sich im Laufe seines fünfzigjährigen Schaffens erst auf Typografie und Kommunikationsgrafik konzentriert und ab den 1980er Jahren mit digitaler Kunst experimentiert. Neben seinem künstlerischen Werk widmete er sich zeitlebens der Ausbildung junger Künstler und Gestalter.
Er war massgeblich an der Entwicklung zahlreicher Ausbildungsgänge an diversen internationalen Bildungsinstitutionen beteiligt.
In diversen Kollaborationen mit André Iten, Tadeus Pfeifer, Herzog & de Meuron, Ulrike Jehle Schulte-Strathaus, Centre de la Photographie Geneve, Architekturmuseum Basel SAM.
Während der letzten zehn Jahre legte Enrique Fontanilles den Fokus in seiner Arbeit auf den Kunstbetrieb und relationale Aspekte im Kunstschaffen.

➝  Kunsthaus Baselland
➝  Centre de la photographie Genève
➝  TagesWoche

Aktuelle Ausstellung

Enrique Fontanilles – Vor dem Norden der Osten
1. Oktober – 30. November 2020

VOR DEM NORDEN DER OSTEN

Orientierung bedeutet ursprünglich „sich dem Orient zuwenden“, dorthin wo die Sonne aufgeht.
Vor der Entdeckung des magnetischen Nordpols war Jerusalem der oberste Punkt der damaligen religiös orientierten Weltkarten.

Heute ist der Norden oben. „Perdre le Nord“ (den Norden verlieren), eine französische Redewendung, meint, die Orientierung oder den Kopf verlieren, nicht mehr wissen, wo oben und unten ist. Die Tatsache, dass auf allen Weltkarten der Norden oben und der Süden unten liegt, entspricht der westlichen Kulturhierarchie. Das sogenannte Nord-Süd-Gefälle ist letztlich nicht nur der Ausdruck der wirtschaftlichen Überlegenheit des Nordens, es ist auch das Resultat der Symbolik unserer Weltkarten.

Der magnetische Nordpol bleibt zwar der Orientierungspunkt aller Kompassnadeln, aber der eigentliche Orientierungspunkt unserer Gesellschaft ist heute der Aktienmarkt, die Börse.
„La bourse ou la vie!“ (Die Börse oder das Leben) ist eine andere französische Redewendung, die mehrheitlich von Räubern und Dieben benutzt wurde. Diese Frage ist heute entscheidend. Wir brauchen ein gemeinsames Ziel, das kein anderes sein kann, als den Schutz des Lebens auf unserem Planeten zu gewährleisten.
Ökonomie versus Gesundheit erleben wir gerade hautnah. Wir müssen über uns hinausgehen, uns neu orientieren, wollen wir vermeiden, dass die Wirtschaft als unsere Lebensgrundlage bei der erstbesten „Störung“ zusammenbricht, wie dies bei der aktuellen Corona-Pandemie der Fall ist.

Wir brauchen dringend eine verfeinerte Wahrnehmung, um die Konsequenzen des spekulativen Vorgehens unserer Wirtschaft erkennen zu können und wir müssen einen neuen Blick entwickeln, um neue Lösungen und Vorgehensweisen hervorzubringen.

Wir scheinen Opfer einer gewissen Genickstarre, die unseren Blick in die immer selbe Richtung lenkt. Es gibt wichtigere Dinge als Gewinn und Profit, als Eigentum und Überfluss. Wir müssen uns nach lebenserhaltenden Werten umsehen, unseren Blick öffnen.

Der schmelzende Nordpol ist nicht nur das Symbol einer untergehenden Weltordnung.
Er ist die Evidenz des Untergangs des Lebens auf unserem Planeten. Es ist mehr als dringend, die Hierarchien unserer aktuellen Weltordnung zu hinterfragen und eine Gesellschaftsform der Gleichberechtigung und eine Kultur der Ökologie zu entwickeln.

Enrique Fontanilles
1951 Barcelona lebt und arbeitet in Basel, Mulhouse und Cazalla de Sierra.

Enrique Fontanilles, hat sich im Laufe seines fünfzigjährigen Schaffens erst auf Typografie und Kommunikationsgrafik konzentriert und ab den 1980er Jahren mit digitaler Kunst experimentiert. Neben seinem künstlerischen Werk widmete er sich zeitlebens der Ausbildung junger Künstler und Gestalter.
Er war massgeblich an der Entwicklung zahlreicher Ausbildungsgänge an diversen internationalen Bildungsinstitutionen beteiligt.
In diversen Kollaborationen mit André Iten, Tadeus Pfeifer, Herzog & de Meuron, Ulrike Jehle Schulte-Strathaus, Centre de la Photographie Geneve, Architekturmuseum Basel SAM.
Während der letzten zehn Jahre legte Enrique Fontanilles den Fokus in seiner Arbeit auf den Kunstbetrieb und relationale Aspekte im Kunstschaffen.

➝  Kunsthaus Baselland
➝  Centre de la photographie Genève
➝  TagesWoche

Boutique Danoise Ausstellung Flavia Schaub Basel Rot Fotografie

Flavia Schaub | Strukturen

Kommende Ausstellung

Flavia Schaub Photography – Strukturen 
1. Dezember 2020 – 31. März 2021


Flavia Schaub lebt und arbeitet in Basel. 

Ihre Arbeiten finden sich nicht nur in ganz Basel auf Lithfasssäulen als Portraits für Ramstein Optik, sondern auch auf Plattencovern, dem Künstlerkalender der Baloise Session, in Architekturaufnahmen und Reportagen.

Daneben setzt sie sich in Ihren freien Arbeiten mit Themen auseinander, welche Sie beschäftigen. Diese Bilder sind Fenster in eine andere Welt. Sie regen den Betrachter an, immer Neues zu entdecken und sich bestenfalls einige Gedanken zu machen, jedoch ohne moralischen Zeigefinger. 

Die erstmals in der Boutique Danoise ausgestellten Arbeiten zeigen verschiedene, auf den ersten Blick, natürlich wirkende Strukturen, welche jedoch nicht sind, was sie zu sein scheinen. Sie sind alle aus dem Material, welches sich immer mehr überall auf dem Planeten ausbreitet – Plastik. 

Schaub arbeitet mit verschiedenen fotografischen Techniken um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. 

www.flaviaschaub.com
@flaviaschaubphoto

Kommende Ausstellung

Flavia Schaub Photography – Strukturen
1. Dezember 2020 – 31. März 2021

Boutique Danoise Ausstellung Flavia Schaub Basel Rot Fotografie


Flavia Schaub lebt und arbeitet in Basel. 

Ihre Arbeiten finden sich nicht nur in ganz Basel auf Lithfasssäulen als Portraits für Ramstein Optik, sondern auch auf Plattencovern, dem Künstlerkalender der Baloise Session, in Architekturaufnahmen und Reportagen.

Daneben setzt sie sich in Ihren freien Arbeiten mit Themen auseinander, welche Sie beschäftigen. Diese Bilder sind Fenster in eine andere Welt. Sie regen den Betrachter an, immer Neues zu entdecken und sich bestenfalls einige Gedanken zu machen, jedoch ohne moralischen Zeigefinger. 

Die erstmals in der Boutique Danoise ausgestellten Arbeiten zeigen verschiedene, auf den ersten Blick, natürlich wirkende Strukturen, welche jedoch nicht sind, was sie zu sein scheinen. Sie sind alle aus dem Material, welches sich immer mehr überall auf dem Planeten ausbreitet – Plastik. 

Schaub arbeitet mit verschiedenen fotografischen Techniken um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. 

www.flaviaschaub.com
@flaviaschaubphoto