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SUMMARY:Enrique Fontanilles – Vor dem Norden der Osten
DESCRIPTION:VOR DEM NORDEN DER OSTEN\nOrientierung bedeutet ursprünglich „sich dem Orient zuwenden“, dorthin wo die Sonne aufgeht.\nVor der Entdeckung des magnetischen Nordpols war Jerusalem der oberste Punkt der damaligen religiös orientierten Weltkarten.\nHeute ist der Norden oben. „Perdre le Nord“ (den Norden verlieren), eine französische Redewendung, meint, die Orientierung oder den Kopf verlieren, nicht mehr wissen, wo oben und unten ist. Die Tatsache, dass auf allen Weltkarten der Norden oben und der Süden unten liegt, entspricht der westlichen Kulturhierarchie. Das sogenannte Nord-Süd-Gefälle ist letztlich nicht nur der Ausdruck der wirtschaftlichen Überlegenheit des Nordens, es ist auch das Resultat der Symbolik unserer Weltkarten.\nDer magnetische Nordpol bleibt zwar der Orientierungspunkt aller Kompassnadeln, aber der eigentliche Orientierungspunkt unserer Gesellschaft ist heute der Aktienmarkt, die Börse.\n„La bourse ou la vie!“ (Die Börse oder das Leben) ist eine andere französische Redewendung, die mehrheitlich von Räubern und Dieben benutzt wurde. Diese Frage ist heute entscheidend. Wir brauchen ein gemeinsames Ziel, das kein anderes sein kann, als den Schutz des Lebens auf unserem Planeten zu gewährleisten.\nÖkonomie versus Gesundheit erleben wir gerade hautnah. Wir müssen über uns hinausgehen, uns neu orientieren, wollen wir vermeiden, dass die Wirtschaft als unsere Lebensgrundlage bei der erstbesten „Störung“ zusammenbricht, wie dies bei der aktuellen Corona-Pandemie der Fall ist.\nWir brauchen dringend eine verfeinerte Wahrnehmung, um die Konsequenzen des spekulativen Vorgehens unserer Wirtschaft erkennen zu können und wir müssen einen neuen Blick entwickeln, um neue Lösungen und Vorgehensweisen hervorzubringen.\nWir scheinen Opfer einer gewissen Genickstarre, die unseren Blick in die immer selbe Richtung lenkt. Es gibt wichtigere Dinge als Gewinn und Profit, als Eigentum und Überfluss. Wir müssen uns nach lebenserhaltenden Werten umsehen, unseren Blick öffnen.\nDer schmelzende Nordpol ist nicht nur das Symbol einer untergehenden Weltordnung.\nEr ist die Evidenz des Untergangs des Lebens auf unserem Planeten. Es ist mehr als dringend, die Hierarchien unserer aktuellen Weltordnung zu hinterfragen und eine Gesellschaftsform der Gleichberechtigung und eine Kultur der Ökologie zu entwickeln.\nAusstellung vom 1. Oktober 2020 bis 30. November 2020 in der Boutique Danoise, Basel\n \nEnrique Fontanilles\n1951 Barcelona lebt und arbeitet in Basel, Mulhouse und Cazalla de Sierra.\nEnrique Fontanilles, hat sich im Laufe seines fünfzigjährigen Schaffens erst auf Typografie und Kommunikationsgrafik konzentriert und ab den 1980er Jahren mit digitaler Kunst experimentiert. Neben seinem künstlerischen Werk widmete er sich zeitlebens der Ausbildung junger Künstler und Gestalter.\nEr war massgeblich an der Entwicklung zahlreicher Ausbildungsgänge an diversen internationalen Bildungsinstitutionen beteiligt.\nIn diversen Kollaborationen mit André Iten, Tadeus Pfeifer, Herzog & de Meuron, Ulrike Jehle Schulte-Strathaus, Centre de la Photographie Geneve, Architekturmuseum Basel SAM.\nWährend der letzten zehn Jahre legte Enrique Fontanilles den Fokus in seiner Arbeit auf den Kunstbetrieb und relationale Aspekte im Kunstschaffen.\n➝  Kunsthaus Baselland\n➝  Centre de la photographie Genève\n➝  TagesWoche\n \n
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